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    <title>Kulturflaneur (Spitzfindige Betrachtungen) : Rubrik:Karten</title>
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    <description>Spitzfindige Betrachtungen</description>
    <dc:publisher>Kulturflaneur</dc:publisher>
    <dc:creator>Kulturflaneur</dc:creator>
    <dc:date>2013-10-26T08:23:54Z</dc:date>
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    <title>Kulturflaneur</title>
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  <item rdf:about="http://kulturflaneur.twoday.net/stories/a-propos-permafrost/">
    <title>A propos Permafrost</title>
    <link>http://kulturflaneur.twoday.net/stories/a-propos-permafrost/</link>
    <description>&lt;b&gt;Im Geografiestudium an der Uni Zürich gehörte nicht zur Permafrostfraktion, also denjenigen, die mit Inbrunst &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Drumlin&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Drumlins&lt;/a&gt;&lt;b&gt;, &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nunatak&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Nunatakker&lt;/a&gt;&lt;b&gt; und ähnliche Phänomene der physischen Geografie studiert haben. Deshalb sei mir der allzu lasche Umgang mit dem Begriff Permafrost in meinem letzten &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://kulturflaneur.twoday.net/stories/tauwetter-und-permafrost/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Eintrag&lt;/a&gt;&lt;b&gt; verziehen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Permafrost ist nämlich eine ernste Sache, die keinen Spass erlaubt. Gemäss Definition auf Wikipedia ist &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Permafrostboden&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Permafrostboden&lt;/a&gt; oder Dauerfrostboden ab einer gewissen Tiefe das ganze Jahr hindurch gefroren  und zwar während zwei Jahren ununterbrochen. Da sind die drei, vier Wochen, während derer das Fussballfeld am Ende des Rotsees gefroren war, geradezu läppisch. Was jedoch typisch für den Permafrost wäre, ist das Auftauen der obersten Schicht in einer Wärmeperiode und der daraus resultierende Matsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A propos Permafrost 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wegen der Klimaerwärmung auftauende Permafrost ist in den Alpen ein ernstes Problem: Wenn das Dauer-Eis taut, das Felspartien und Gesteinssedimente zusammenhält, sind Felsstürze und Murgänge die Folgen und die Berge drohen uns buchstäblich auf den Kopf zu fallen  wie der Bericht &lt;a href=&quot;http://www.3sat.de/page/?source=/nano/astuecke/03641/index.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Der Permafrost schmilzt  Forscher überwachen den Dauerfrostboden&lt;/a&gt; der 3sat-Sendung nano eindrücklich aufzeigt. Bauliche Gegenmassnahmen, wie z.B. die Erneuerung des Fundaments und der Verankerung einer Bergstation, sind enorm teuer. Und gegen manche Gefahren, wie z.B. einen Felssturz in einen Stausee, der einen Tsunami auslöst und den Stausee zum Überschwappen bringt, lässt sich gar nichts ausrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A propos Permafrost 2&lt;/b&gt;

&lt;p class=&quot;small&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kulturkonzept.ch/kulturflaneur/PermafrostEuropa.jpg&quot; /&gt;Der Permafrost aus dem All  Screenshot der Permafrost-Karte auf Google Earth&lt;/p&gt;

Jetzt hat Stephan Gruber vom Geographischen Institut der  Universität Zürich, der schon in der oben erwähnten 3sat-Sendung zu Wort gekommen ist, den Permafrost weltweit kartiert und auf Google Earth in Internet gestellt. &lt;a href=&quot;http://www.krone.at&quot; target=&quot;new&quot;&gt;krone.at&lt;/a&gt; titelte: &lt;a href=&quot;http://www.krone.at/Wissen/Forscher_erstellt_revolutionaere_Permafrost-Karte-Fuer_alle_abrufbar-Story-312314&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Forscher erstellt revolutionäre Permafrost-Karte&lt;/a&gt;. Diese Karte ist einfach abzurufen: Voraussetzung ist die Installation von &lt;a href=&quot;http://www.google.de/intl/de/earth/index.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Google Earth&lt;/a&gt; auf dem eigenen Computer. Von der &lt;a href=&quot;http://www.geo.uzh.ch/microsite/cryodata/pf_global/&quot; target=&quot;new&quot;&gt;Cryodata-Seite&lt;/a&gt; des Geographischen Instituts der Uni Zürich muss man dann nur noch dieses &lt;a href=&quot;http://www.geo.uzh.ch/microsite/cryodata/pf_global/GlobalPermafrostZonationIndexMap.kmz&quot; target=&quot;new&quot;&gt;KMZ-File&lt;/a&gt; herunterladen und mit Google Earth öffnen  und schon kann man durch den weltweiten Permafrost brausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so sieht&apos;s aus mit dem Permafrost in der Schweiz:

&lt;p class=&quot;small&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kulturkonzept.ch/kulturflaneur/PermafrostSchweizGr.jpg&quot; target=&quot;new&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kulturkonzept.ch/kulturflaneur/PermafrostSchweiz.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Je blau-violetter, desto permafrostiger ist es nicht nur in der Schweiz  zum Vergrössern der Karte auf den Screenshot von Google Earth klicken!&lt;/p&gt;

&lt;b&gt;A propos Permafrost 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch ein letztes Aperçu aus der Welt des Permafrosts: Gestern war aus verschiedenen Medien, z.B. auf &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/bluetenpracht-aus-dem-permafrost-30-000-jahre-alte-blumen-bluehen-_aid_716072.html&quot; target=&quot;new&quot;&gt;www.focus.de&lt;/a&gt; zu erfahren, dass russische Forscher 30&apos;000 Jahre alte Pflanzen zum Blühen gebracht haben. Die Pflanzen lagen in Futterverstecken von Erdhörnchen und überdauerten die Jahrtausende tiefgefroren im Permafrost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze, die aus der Kälte kam:

&lt;p class=&quot;small&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kulturkonzept.ch/kulturflaneur/PermafrostPflanze.jpg&quot; /&gt;Silene stenophylla  Screenshot der Bildersuche mit Google&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag vom 1. März 2012:&lt;/p&gt;

&lt;b&gt; Permafrost-Matterhorn&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich zu erwähnen vergass: Die Transparenz der Permafrost-Karte auf Google Earth lässt sich einstellen und selbstverständlich kann man das Gelände stärker heranzoomen und den Blick schwenken. Auf einer Flughöhe von 3.71 km über Zermatt sieht das dann so aus:

&lt;p class=&quot;small&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kulturkonzept.ch/kulturflaneur/PermafrostMatterhorn.jpg&quot; target=&quot;new&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kulturkonzept.ch/kulturflaneur/PermafrostMatterhorn.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Screenshot von Google Earth  Zum Vergrössern aufs Bild klicken!&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Kulturflaneur</dc:creator>
    <dc:subject>Karten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Kulturflaneur</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-21T22:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturflaneur.twoday.net/stories/waenn-si-e-gueggli/">
    <title>Wänn Si e Güggli?</title>
    <link>http://kulturflaneur.twoday.net/stories/waenn-si-e-gueggli/</link>
    <description>&lt;b&gt;Als ich vor Jahren an einem Basler Kiosk Postkarten kaufen wollte, fragte mich die Kioskfrau: &quot;Wänn Si e Güggli?&quot; Ich muss sie so verständnislos angeschaut haben, dass sie ihre Frage wiederholte. Schliesslich begriff ich: Sie wollte wissen, ob ich ein &quot;Papierseckli&quot; wolle.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basler und Baslerinnen werden sich ab dieser Geschichte ins Fäustchen lachen: So weit kommt&apos;s, wenn einer mit Zürcher Dialekt in Basel Postkarten kaufen will. Bei solchen Dialektproblemen schafft jetzt der kleine Sprachatlas vom Orell Füssli Verlag Abhilfe. Mit &lt;a href=&quot;http://ofv.ch/index.php?action=titel_detail&amp;id=100482&quot; target=&quot;_new&quot;&gt;120 Sprachkarten&lt;/a&gt; zeigt der Atlas auf, wo man was wie sagt - z.B. für einen Papiersack:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://ofv.ch/_extra/100482/Sprachkarten/036.jpg&quot; width=&quot;435&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ob allerdings die Kioskfrau am Bodensee fragen würde, ob ich eine &quot;Chuchere&quot; wolle, wage ich zu bezweifeln. Sicher ist nur, dass ich in diesem unwahrscheinlichen Fall ähnlich ghüüslet dreinschauen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz&quot; (2. Auflage im Huber Verlag Frauenfeld) war mein Weihnachtsgeschenk an meine Liebste und - ich geb&apos;s zu - ich habe auch meine Freude daran. Als Geograf kann ich meine Faszination für thematische Karten nicht verleugnen, wie regelmässige Leser und Leserinnen dieses Blogs sicher schon festgestellt haben.In diesem Sprachatlas überschneiden sich aber unsere Interessen perfekt: Ihr Interesse für Dialekt- und Soziolekt-Fragen und meine Freude an bunten und aussagekräftigen Karten. Hier noch ein Beispiel, das sehr schön zeigt, was ich meine und wie unglaublich vielfältig die Schweizer Dialektausdrücke für Löwenzahn sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://ofv.ch/_extra/100482/Sprachkarten/047.jpg&quot; width=&quot;435&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dem Löwenzahn sage ich übrigens &quot;Chrottepösche&quot;...</description>
    <dc:creator>Kulturflaneur</dc:creator>
    <dc:subject>Karten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Kulturflaneur</dc:rights>
    <dc:date>2011-01-24T13:06:00Z</dc:date>
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