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Impressionen

Donnerstag, 5. März 2015

Abendrot hier und jetzt!



Dieses Abendrotbild sei ein Hier-und-jetzt-Bild, das ich sofort hochladen müsse, meinte Frau Frogg.

Sonntag, 15. Februar 2015

Winterästhetik



Der Winter hat seine eigene Ästhetik: Er hüllt alles in einheitliches, weiches Weiss. Manches sieht aus wie ein Schwarzweissbild — Farben andererseits wirken kräftiger. Ja, der Winter ist schön, dennoch wäre es mir egal, wenn die FasnächtlerInnen ihm gründlich den Garaus machen würden.

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Zu den Bildern...

Sonntag, 24. November 2013

Wintereinbruch

Dieses Jahr ist er schon früh gekommen, der Winter. Doch jetzt ist der Schnee schon wieder weg und draussen ist es nur noch garstig. Ja im Unterland ist der Winter weniger als einen halben Tag wirklich schön, danach aber meistens nur lästig.

Vorgestern sah es von unserem Dachfenster so aus:


Das Panorama von unserem Dachfenster am 22.11.2013 um 09.25 Uhr, zum Vergrössern aufs Bild klicken!

So hat der Winter — auch wenn er früh kommt — etwas Schönes: Der Schnee packt die Landschaft in unschuldiges Weiss. Aber die Konsequenzen im Unterland sind unschön: Sobald es ein bisschen schneit, bricht der Verkehr zusammen. An Velofahren ist auf den schneebedeckten Strassen nicht zu denken, schon gar nicht, wenn Regen den schönen Schnee in Pflotsch*) verwandelt. Und die Züge sind an solchen Tagen noch voller, weil all die ängstlichen AutomobilistInnen ihr Auto stehen lassen und sich auf die Segnungen des öffentlichen Verkehrs besinnen.


Das Panorama von unserem Dachfenster am 23.11.2013 um 14.05 Uhr, zum Vergrössern aufs Bild klicken!

Anyway, gestern Nachmittag war zum Glück der ganze Schneespuk schon fast wieder vorbei.
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*) schweizerdeutsch für Schneematsch

Dienstag, 6. August 2013

Der veränderte Blick

Letzten Sonntag haben wir im Zürcher Museum für Gestaltung zwei sehenswerte Fotoausstellungen angeschaut: "Souvenir" des britischen Fotografen Martin Parr, der gerne und humorvoll Klischees aufgreift und serienweise ablichtet, und "Doppelleben" des Schweizer Magnum-Fotografen René Burri, der als dokumentierender Fotograf die Welt in Schwarz-Weiss festgehalten und nebenbei als Autorenfotograf ein künstlerisches Werk in Farbe geschaffen hat.

Nach stundenlangem Betrachten von Fotos kehrt man — wie Frau Frogg hier beschreibt — mit geschultem Auge in die Aussenwelt zurück. Nach dem Austritt aus den Ausstellungsräumen habe auch ich die Welt mit verändertem Blick gesehen:







Mittwoch, 24. April 2013

Streetview by Night

Wenn es Nacht wird über Luzern, dann wird es ruhiger in unserer Quartierstrasse. Nach Mitternacht sind nur noch Autos zu hören, die über den Sedel fahren. Aber durch unsere Quartierstrasse fährt zu dieser Nachtzeit höchstens alle zehn Minuten ein Auto — und sonst ist sie, wie meine Streetview by Night zeigt, menschenleer:


Streetview von unserer Dachwohnung, heute um 1 Uhr 07: Im Hintergrund gut zu erkennen sind die neonbeleuchteten Stationszimmer im Hochhaus des Kantonsspitals.


Das Nachbarhaus auf der anderen Strassenseite im Schein der Strassenlampe: kein Licht in den Wohnungen, die Fensterläden zum Teil zu, wahrscheinlich sind alle im Bett...


Nochmals Streetview um 1 Uhr 12 die Strasse rauf und um 1 Uhr 14 die Strasse runter: Mir gefallen die Spiegelungen im geöffneten Dachfenster.

Und das alles bei Vollmond!

Samstag, 9. Februar 2013

Winterlicher Scherenschnitt

Als Jahreszeit mag ich den Winter nicht besonders — die Temperaturen sind mir zu tief und die Tage zu kurz. Aber als Lieferantin schöner Stimmungsbilder mag ich die kalte Jahreszeit sehr, macht sie doch aus dem Ausblick von unserem Dachfenster kurzerhand einen Scherenschnitt:

Eisiger Ausblick von unserem Dachfenster am 9.2.2013

Die kalte Jahreszeit beschert uns nicht nur zauberhafte Scherenschnitte, sondern auch diesen wunderbaren Sonnenaufgang:

Das Panorama von Dachfenster am 6.2.2013 um 8 Uhr 06 (Zum Vergrössern aufs Bild klicken!)

Kurz nach Sonnenaufgang zeigt der Blick nach Norden einen grösstenteils bedeckten Himmel und einige sonnige Streifen. Das Streifenschauspiel, das einem Föhnfenster im Südosten zu verdanken war, währte nur etwa zehn Minuten lang, dann verschwand die Sonne hinter der Wolkendecke.

Impressionen aus dem winterlichen Luzern vom 3.2.2013:

Luzerns Stadtmauer vom Château Gütsch. Erstmals habe ich die beiden Neubauten im Wettsteinpark (im Bild oben links) gesehen — obwohl ich verdichtetes Bauen in der Stadt begrüsse, finde ich, dass der linke der beiden Wohnblöcke doch etwas zu gross geraten ist.

Die Altstadt und das Luzerner Seebecken. Heraus sticht der weisse Neubau im Vordergrund. Diese neue Blockrandbebauung auf dem Tagblattareal fügt sich gut ins Quartier ein: Hier wurde das Stadtpuzzle erfolgreich vervollständigt.

Vor einem Jahr habe ich in Wanderung an der Nebelgrenze schon einmal über das Château Gütsch geschrieben. Das weit herum sichtbare Luzerner Wahrzeichen ist ein Politikum: Seit 2007 gehört das weisse Märchenschloss dem russischen Multimilliardär Alexander Lebedew, der grosse Pläne hatte, um das Château aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken, doch bis ist ausser dem Abbruch der Talstation der Gütschbahn und leeren Versprechungen gar nichts passiert. Von der Stadt unter Druck gesetzt, hat die Château Gütsch Immobilien AG wieder einmal versprochen, in der zweiten Februarhälfte mit der Innenrenovation zu beginnen (vgl. NLZ online vom 29.1.2013). Mal sehen, ob Lebedev diesmal seine Versprechungen hält, sollte doch das Restaurant Gütsch schon seit August 2012 wieder offen sein...

Winterstimmung zwischen Obergütsch und Sonnenberg

Nicht nur das Château Gütsch steht leer, auch das Schulhaus Gabeldingen, das der Gemeinde Kriens gehört. Es mangelt nicht an Schulkindern, sondern an Geld, um das alterwürdige, aber einsturzgefährdete Schulhaus zu sanieren. Am letzten Wochenende, als dieses Foto entstand, wurde in der Agglomerationsgemeinde zum xten Mal über das Budget abgestimmt. Die mit einer Steuererhöhung verbundene Vorlage wurde diesmal mit einer satten Mehrheit von 60% Ja angenommen. Damit ist der Weg frei für die Schulhaussanierung — und Kriens erspart sich das Gespött der LuzernerInnen, die fusionsunwillige Gemeinde sei ja nicht mal in der Lage, ihre Schulhäuser in Stand zu halten.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Spuren im Schnee

Geschneit hat es nicht wirklich und es liegt nur ein Hauch Schnee. Das Bild zeigt den Plattenweg vor unserem Haus. Der Schwarzweisseffekt entsteht dadurch, dass zwei verschiedene Personen für die die Schneeräumung dieses Wegs zuständig sind — die Zuständigkeitsgrenze ist gut sichtbar. Dazu ist der Schnee recht klebrig und bleibt an den Schuhen hängen.

Montag, 31. Dezember 2012

Frühling im alten Jahr

Mit der Klimaerwärmung spinnt das Wetter: Heute, am letzten Tag des Jahrs, habe ich hinter unserem Haus Frühlingsblumen fotografiert — ich glaube, mir spinnt's. Aber in den letzten Tagen war der Winter in der Schweiz gar nicht winterlich, sondern frühlingshaft warm. Kein Wunder, erwacht die Vegetation zu Unzeit!





Bleibt nur zu hoffen, dass der Frühling im Neuen Jahr deswegen nicht ausbleibt!

Freitag, 19. Oktober 2012

's esch Määs z'Lozärn — Luzern grüsst Wien

Luzerndeutsch für: Es ist Messe in Luzern. Interessanterweise benutzen die LuzernerInnen nicht das schweizerdeutsche Wort Chilbi, das heute vor allem Rummelplatz bedeutet, sondern "Määs", das auf das Wort "Kirchmesse" zurückgeht. Die Määs ist also auch eine Folge von St. Leodegar. Hier ein paar Impressionen vom Jahrmarkt, der noch bis Sonntag dauert.


Das Wahrzeichen der Määs ist von weitem zu sehen: das Riesenrad neben dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern.


Noch weiter allerdings ist die Määs zu hören: Schon in der Altstadt kündigt sich die Määs mit Kindergekreisch an, das allerdings nicht von diesem Kettenkarussell kommt, sondern von der Piratenschaukel.


Schon seit 1901 gibt es das Original Seetaler Carousel.


Der Kulturflaneur mit neuem Hut — ein Geschenk von Frau Frogg (danke!). In den Jahrmarktbuden auf dem Inseli gibt es nicht nur Hüte, sondern vom Indianerschmuck über tibetanische Klangschalen und Duftessenzen bis zum Silberputzmittel und zum Rossfleisch alles zu kaufen...


Der Blick vom Riesenrad auf die Seebrücke und die Luzerner Altstadt, ...


... auf das Seebecken und die Rigi und ...


... auf das renovationsbedürftige KKL-Dach und die eindrückliche Wolkenkulisse am Pilatus.


Auch wenn's nur die kleine Schwester vom ehrwürdigen Riesenrad am Prater ist: Luzern grüsst Wien!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Erste Frühlingsboten

Der Winter ist zwar noch nicht vorbei und doch gab es gestern vor unserem Haus erste Anzeichen für den kommenden Frühling: die ersten Frühlingsblumen. Also ich kann auf jeden Rückfall in den Winter verzichten!