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Samstag, 4. Januar 2020

✉ 0 - Hackbraten, Nudeln & Rosenkohl

Nach den frohen Festtagen, die allzu oft zu festlichen Besäufnissen mutieren, ist es wieder Zeit für Währschaftes vom Kulturflaneur. Und was gibt es währschafteres als einen Hackbraten mit Ei umwickelt mit Speck? Dazu serviere ich Nudeln und Rosenkohl. Ich habe viele Lieblingsmenus, aber der im Gusseisentopf geschmorte Hackbraten gehört definitiv dazu. Am Dienstag, 21. Januar... Weiterlesen →…

Donnerstag, 5. März 2015

Abendrot hier und jetzt!



Dieses Abendrotbild sei ein Hier-und-jetzt-Bild, das ich sofort hochladen müsse, meinte Frau Frogg.

Mittwoch, 4. März 2015

Köpper was Blochel?



Jetzt ist es also raus. Roger Köppel, Chefredaktor der Weltwoche, kandidiert im Kanton Zürich für den Nationalrat — bei seinem Bekanntheitsgrad ist er schon fast gewählt. Und: Köppel ist — was man schon immer vermutet hatte — Parteigänger der SVP. Er müsse in die Politik, damit er in Bern aufräumen könne, liess er verlauten.

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Mittwoch, 25. Februar 2015

Rebellische Lieder zum Geburtstag

James Connolly (1868 - 1916), irischer Gewerkschafter, Marxist und Revolutionär, aber auch Freiheitskämpfer und Dichter.

Als der US-amerikanische Musiker Mat Callahan 60 wurde, wollte er seinen runden Geburtstag auf besondere Weise feiern: mit revolutionären Liedern. Er erinnerte sich, dass in seiner Kindheit oft über den sozialistischen Agitator James Connolly gesprochen wurde, der vor hundert Jahren Gedichte und Songtexte geschrieben haben muss. Callahan machte sich auf die Suche.

-> Am Samstag, 7. März, präsentieren Mat Callahan und Yvonne Moore die kämpferischen „Songs of Freedom“ von James Connolly bei mir im Kreuz Solothurn — eine hervorragende Gelegenheit, den Dichter-Revolutionär und seine rebellischen Lieder kennen zu lernen.

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Sonntag, 15. Februar 2015

Winterästhetik



Der Winter hat seine eigene Ästhetik: Er hüllt alles in einheitliches, weiches Weiss. Manches sieht aus wie ein Schwarzweissbild — Farben andererseits wirken kräftiger. Ja, der Winter ist schön, dennoch wäre es mir egal, wenn die FasnächtlerInnen ihm gründlich den Garaus machen würden.

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Donnerstag, 29. Januar 2015

Tot gerittene Debatte

"Das Pferd ist tot. Und wenn das Pferd tot ist, sollte man absteigen."
(Marcel Schwerzmann, Finanzdirektor)

Vor vier Jahren hatte der Luzerner Kantonsrat die Sanierung der Zentral- und Hochschulbibliothek bewilligt. Vor drei Jahren hat er sich's anders überlegt, hat die Sanierung wieder gestoppt und ist seither die Debatte über mehrere Runden weitergeritten (vgl.
ZHB Luzern: Kanton vs. Stadt). Letztes Jahr hat das Stimmvolk der Stadt Luzern die letzte Runde eingeläutet und mit 76% JA gesagt zur Rettung der ZHB (vgl. ZHB Luzern: Affaire à suivre). Inzwischen ist diese leidige Debatte zu Tode geritten. Doch die Realitätsverweigerung im Kantonsrat geht so weit, dass einzelne bürgerliche Kantonsräte aufgefordert werden müssen, vom toten Ross abzusteigen — Kantonsräte von der Landschaft sollten doch eigentlich merken, wann ein Ross tot ist.

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Freitag, 9. Januar 2015

Allah ist gross genug

Hier landen letztlich alle Mohammed-Karikaturen — die guten wie die schlechten.

Bin ich Charlie? fragt sich Frau Frogg in ihrem Blogbeitrag zum schrecklichen Attentat in Paris. Wenn zwölf Leben einfach so mir nicht, dir nichts ausgelöscht werden wegen ein paar Mohammed-Karikaturen, bin ich zunächst einmal Charlie. Aber dann stelle ich mir die Frage: Was hat in diesen Männern diese unsägliche Wut ausgelöst, dass sie bereit waren, ein Dutzend Menschen zu töten?

Ich weiss es nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein paar provokative Mohammed-Karikaturen eine solche Wut, vielleicht auch eine solche Verzweiflung, auszulösen vermögen. Was ich aber weiss, ist, dass Papier geduldig ist und letztlich auch die provokativste Karikatur da landet, wo sie hingehört: Auf dem Altpapier. Damit will ich nicht sagen, dass auch die Meinungsäusserungsfreiheit auf dem Altpapier landen soll, aber ich bin mir sicher, dass es sich weder lohnt, für ein paar verulkte Mohammeds zu sterben, noch für ein Stück Papier zu töten, das schon morgen Altpapier ist: Allah ist gross — gross genug, um sich um ein paar Karikaturen zu foutieren.

Wie wahr!Wie wahr!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Happy New Year!



Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch, viel Glück und alles Gute für 2015! Happy New Year!